Vaterschaftstest Prof. Dr. Jörg Schmidtke
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Verwandtschaftsbeziehungen wurden früher lediglich über den Vergleich äußerlich erkennbarer Merkmale oder über die Bestimmung von Blutgruppen und anderen biochemischen Markern ermittelt. Heute bedient man sich beim Vaterschaftstest weltweit des sogenannten "Genetischen Fingerabdrucks" (englisch "DNA-Fingerprinting"). Dieses moderne Verfahren kommt auch am Institut für Humangenetik der Medizinischen Hochschule Hannover zur Anwendung. Hierbei werden Aussagesicherheiten erzielt, die mit den früheren Methoden nicht erreichbar waren. Es werden im Regelfall 15 DNA-Systeme untersucht. Bei Bedarf kann die Untersuchung auf 21 Systeme erweitert werden.

Das Labor von Prof. Schmidtke hat in den Jahren 2003 bis 2007 erfolgreich an den qualitätssichernden Maßnahmen der International Society of Forensic Genetics teilgenommen.

Erklärung zum "heimlichen Vaterschaftstest" >>